Audio Kommentare mit Mobatalk.

Welche Tools können Weblogs mit Sprache bereichern?! Ich gebe zu, dass man sich mit Sprachkommentaren im eigenen Blog nicht unbedingt nur Freude (und Freunde) machen kann. Insgesamt sehe ich aber durchaus interessante Anwendungsmöglichkeiten für solche “Voice Journals” in der internen und externen Kommunikation. Daher habe ich mich entschlossen, dem Java-Plugin von Mobatalk einen Versuchsplatz in diesem Blog zu eröffnen.

Aber bitte nicht so...

Ab sofort ist es also möglich, Audiokommentare zu hinterlassen (siehe “insert audio comment” unter dem Kommentarfeld). Das ganze hat allerdings einen kleinen Pferdefuß, denn Java muß zwingend installiert und im Browser aktiviert sein. Persönlich halte ich diese Anforderung aus Sicherheitsgründen für bedenklich. Ihr solltet also nicht vergessen, Java im Browser wieder zu deaktivieren, wenn ihr diese Page wieder verlasst ;-).
Außerdem ist ein Mikrofon, Headset o.ä. erforderlich, welches die Tonsignale aufnimmt.
Ob diese Anforderungen den “durchschnittlichen Internetuser” schon wieder vergraulen werden? Ich fürchte schon, aber für die Skyper unter uns und Notebook-User mit integriertem Mikro ist man dann doch “ready to talk to the blog”.
Mir fiel beim internen Testen übrigens noch auf, dass auch ein Textkommentar dazu (wie üblich) eingegeben werden muß, sonst funktioniert der Service nicht. Außerdem sind die Aufnahmezeiten auf ca. 60 Sek. begrenzt.

Die testweise Einbettung dieser Funktion versteht sich natürlich auch als Teil meines Call-Blog Projektes, welches weitaus komfortabler, benutzerfreundlicher und sicherer (kein Java) Sprachkommentare ermöglichen wird. Wie bereits angekündigt, steht in den nächsten Tagen eine erste Demo zur Verfügung. Und für alle Wordpresser das Beste: Der Code wird voraussichtlich als Plugin zum freien Download bereit stehen. Ich arbeite dran.

Bis es soweit ist, freue ich mich auf den einen oder anderen Sprachkommentar zu diesem Beitrag, vielleicht zu der Frage, welchen Sinn oder Unsinn Sprache in Weblogs nun aus eurer Sicht macht…

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Roland Kühl-v.Puttkamer

Roland Kühl-v.Puttkamer

8 Kommentare zu “Audio Kommentare mit Mobatalk.”

  1. Roland sagt:

    Ein kleines Beispiel

  2. Roland sagt:

    Ein weiterer kurzer Test-Comment

  3. Gerrit van Aaken sagt:

    Ein Audiokommentartest, wenn das erlaubt ist ;-) Tja, der Java-Recorder stoppt das Uploaden bei 25 %, ich probiere das später nochmal aus.

  4. Gerrit van Aaken sagt:

    Noch ein Test - diesmal unter Windows. Scheint besser zu funktionieren als unter Mac OS X …

  5. Roland sagt:

    Danke für den Beta Test hier auf diesem Blog, Gerrit. “Ich hör nix” ;-)

  6. Sebastian J. Dorok sagt:

    Als alter Loudblog-Fan muss ich das hier auch mal ausprobieren, wobei mir nicht klar ist - irgendwo las ich, man müsse eine Gebühr bezahlen, wenn man mit MaChingo/Mobasoft mehr als 2 Minuten aufnehmen will? Ich fürchte aber eh, dass auch meine Aufnahme nicht geklappt hat? Ich drück nochmal auf “attach audio”, aber ich fürchte, da tut sich nichts.

  7. Roland Kühl v. Puttkamer sagt:

    Hab´s jetzt versucht, und es klappt…
    das Uploading des Audios ist allerding richtig langsam…

1 Quellenverweise

  1. O h r… k a u f t… m i t ! » Audio Kommentare im Social Web schreibt:

    [...] Die Voice-Features für Social-Web Anwendungen finden in den USA offensichtlich einen wachsenden Markt. Dienste wie Evoca, Subcast oder Snapvine stellen sich darauf ein. Der Ansatz ist nicht neu, wohl aber der Versuch, Audio zunehmend kontextbezogen und automatisiert in die Text-Anwendungen einzubetten. Dafür klinken die Anbieter sich auch in exisitierende Netzwerke wie MySpace, hi5 oder Xanga an, um diese Extra-Features zu vermarkten. Bei Evoca ist der Dienst bis zu einer Aufnahmedauer von 60min kostenlos und stellt eine Deutsche Call-In Rufnummer (Berlin) zur Verfügung. Wer also eine Festnetz- oder Mobilflatrate hat, zahlt überhaupt nichts mehr. Der in Blogs vom Wordpress integrierte Dienst von mychingo (realisiert durch den Plugin-Entwickler von Podpress) bleibt aber nach meiner Einschätzung (bisher) immer noch die beste Möglichkeit, Audio-Kommentare zu hinterlassen. Der größte Vorteil besteht darin, dass die Audio-Files direkt den Kommentaren eines Beitrages zugeordnet sind und in einem Podcast RSS-Feed des Blogs verwaltet und abonniert werden können. So leben Text- und Audio-Kommentare ideal in einem Blog zusammen. Was elementar fehlt, ist die Telefon-Moblogging Funktion für alle, die kein Mikrofon am PC haben oder einfach nur gerade keinen Internet-Zugang zu Verfügung haben. Technisch ist dabei natürlich eine große Hürde zu nehmen: Die jeweilige ID eines Blog-Beitrages muß bekannt sein und z.B. per Tonwahlsignal vor der eigentlichen Aufnahme eingegeben werden. Denn wie sollte das System sonst die Telefon-Kommentare zu einen bestimmten Beitrag zuordnen können, was sehr wünschenswert wäre?! Umgehen könnte man dieses Problem bei Evoca, wenn man z.B. für jeden einzelnen Beitrag einen Account anlegen würde, aber -mal abgesehen von dem mühseligen Gefrickel- wird das sicher nicht im Sinne des Erfinders sein . [...]

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